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Das Schulkonzept – Trilinguale Bildung mit dem Mensch im Mittelpunkt

Unser Erasmus Gymnasium am Campus Heusenstamm ist trilingual, persönlich und ganztägig. Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg, offene, tolerante, demokratisch denkende und handelnde Weltbürger zu werden. Seien auch Sie dabei!

Unser Bildungsangebot und Konzept

Das Bildungsangebot am Erasmus Gymnasium ist breit gefächert und anspruchsvoll . Ganz bewusst geben wir Schülerinnen und Schülern neun Jahre bis zum Abitur, so dass mehr Zeit zum Lernen und Leben ist.

In neun Jahren bis zum Abitur entsteht auch genügend Freiraum für außerschulisches Engagement und Aktivitäten bleibt – für den berühmten „Blick über den Tellerrand“ – der in unseren Augen unerlässlich für die Persönlichkeitsbildung ist.

Am Erasmus Gymnasium stehen viele Wege offen – stets unterstützt durch persönliche Beratung und eine enge Begleitung. So schaffen wir die Grundlage für Studium, Ausbildung oder den direkten Einstieg ins Berufsleben.

Besonders ist dabei, dass bis keine Hausaufgaben nötig werden. Durch unsere Doppelstunden von 110 Minuten entsteht genügend Zeit für Erarbeitungs- und Übungsphasen, so dass die entsprechenden Arbeiten Teil des Unterrichtsflusses werden.

Mindestens ebenso wichtig ist es uns, Ihre Kinder in ihrer Entwicklung zu europäisch denkenden, sozial engagierten und demokratisch handelnden Persönlichkeiten zu begleiten und zu bestärken – ganz im Sinne unseres Namensgebers, dem großen Humanisten Erasmus von Rotterdam. Das Erasmus Programm bietet jedes Jahr die Möglichkeit zum Austausch mit und in andere Länder.

Sie möchten einmal exemplarisch in den Schulalltag eintauchen?

Schulalltag
Videodreh während des Chemieunterrichts

Bildungs­standards des Landes Hessen

Das Erasmus Gymnasium ist eine staatlich genehmigte Ersatzschule nach dem Hessischen Schulgesetz und G9-Gymnasium. Unsere differenzierten Bildungs­angebote ermöglichen eine flexible und passgenaue Schullaufbahn.

In unserem Gymnasium wird an der bewährten und erfolgreichen Arbeit unserer privaten Grundschule angeknüpft. Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Bildungsweg – mit dem Ziel, Perspektiven zu eröffnen und Zukunft aktiv zu gestalten.

Ganz selbstverständlich setzen wir im Sekundarbereich dann auch die Dreisprachigkeit und das ganztägige Lernen fort und fördern durch unser individuelles Rahmenkonzept das ganzheitliche, offene Lernen mit allen Sinnen. Im Fokus stehen vor allem der Erwerb von Fach-, Kommunikations-, Sozial-, Methoden- und Medienkompetenzen.

Die Dreisprachigkeit ist jedoch nicht erforderlich für die Aufnahme in das Gymnasium. Durch unser attraktives Quereinsteigerprogramm kann jeder Schüler mit einer gymnasialen Empfehlung in unsere Schule aufgenommen werden und sanft in das Konzept einsteigen.

Je nach persönlichem Lernweg und Schwerpunkt können an unserer Schule verschiedene staatlich anerkannte Abschlüsse erworben werden.

Als mittlere Abschlüsse nach der Jahrgangsstufe 10 können unsere Schülerinnen und Schüler den Realschulabschluss erlangen.

In der gymnasialen Oberstufe die Fachhochschulreife und nach der gymnasialen Oberstufe das Abitur.

Zusätzlich besteht für die Schülerinnen und Schüler des Erasmus Gymnasiums Campus Heusenstamm die Möglichkeit, sich auf die Prüfungen Cambridge English for Schools, Cambridge Certificate in Advanced English (CAE), Cambridge BEC (Business English Certificate) und DELE (Diploma de Español como Lengua Extranjera) vorzubereiten.

Wir beim Erasmus-Gymnasium leben aktiv demokratische Prinzipien.

Bei der Entwicklung gemeinsamer Verhaltensregeln, bei der Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern, bei der Entscheidungsfindung in gemeinsamen Angelegenheiten und im Kontakt mit anderen Kulturen und Nationen. Auch deshalb ist das Tragen unserer Schulkleidung obligatorisch.

Übrigens werden auch Sie als Eltern direkt und regelmäßig in den Schulalltag einbezogen! Denn wir legen größten Wert auf eine Erziehungspartnerschaft zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Pädagogen, und die kann nur durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen offenen Austausch gelingen.

Schüler betrachtet Gemälde

Unsere Philosophie

Das vielfältige und anspruchsvolle Bildungsangebot und das wertschätzende Miteinander am Erasmus Gymnasium Campus Heusenstamm stehen im Mittelpunkt des Konzepts und unserer Philosophie.

Neun Jahre zum Leben und Lernen

Deshalb haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, unseren Schülerinnen und Schülern neun Jahre zum Lernen und Leben an unserem Gymnasium zu geben. So bleibt Zeit für Engagement und Aktivitäten mit „Blick über den Tellerrand“, den wir für essentiell bei der Persönlichkeitsentwicklung halten.

Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg, europäisch denkende, sozial engagierte und demokratisch handelnde Persönlichkeiten zu werden – ganz im Sinne unseres humanistischen Namensgebers Erasmus von Rotterdam.

Rhythmisierung des Unterrichts

Durch die bei uns angewandte „Rhythmisierung“ des Unterrichts kann der Lernstoff ausgewogen auf den Vor- und Nachmittag verteilt werden. Hierbei bleibt unseren Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit, Erlerntes individuell oder im Team zu vertiefen, eigenständig und selbstbestimmt weiter zu forschen, bzw. nach Phasen der konzentrierten Anspannung auch wieder zu entspannen.

Am Puls der Zeit

Somit ist das private G9-Ganztagskonzept zeitgemäß und familiengerecht. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit, neuste neurobiologische und physiologische Erkenntnisse über das Lernen umzusetzen.

Musizierende Schülerinnen und Schüler

KOstenfreies Förderkonzept

Wir fördern und fordern Schülerinnen und Schüler individuell gemäß ihres eigenen Tempos. Wir erkennen Leistungsschwächen und arbeiten sie auf, gleichzeitig ermöglichen wir jungen Menschen mit besonderen Interessen und Tempo mehr.

Erwartungen an Bildung gerecht werden

Die gymnasiale Schullaufbahn folgt der gesellschaftlichen Erwartung an ein überdurchschnittlich hohes Maß an Bildung. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Zugänge dazu vielschichtig sind und nicht alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse oder eines Kurses auf die gleiche Art und Weise Wissen aufnehmen, vermehren und umsetzen.

Förderung mit System

Egal, ob eine persönliche Lebenssituation zu einem Rückstand führt oder Schülerinnen und Schüler außergewöhnlich schnell, leicht und individuell interessiert lernen: Eine möglichst frühzeitige, persönliche Potenzialanalyse und ein systematisch aufgebautes Förderkonzept wird diesen jungen Menschen gerecht. Deshalb setzt unsere Förderung zu Beginn der Klasse 5 mit einer Lernstandserhebung ein. Im zweiten Halbjahr folgt die Wahrnehmung und Beurteilung der individuellen Lernentwicklung (ILE).

Schülerinnen und Schüler, bei denen ein sehr zügiges Lerntempo erkannt wird, werden durch weiterführende, zusätzliche und/oder andere Schülerinnen und Schüler unterstützende Maßnahmen begleitet.

3 Ansätze bei Lernschwächen

Bei (temporären) Lernschwächen verfolgt das Förderkonzept des Erasmus Gymnasiums drei Ansätze:

Die frühzeitige, punktuelle Aufarbeitung einzelner Unterrichtsthemen, die nicht verstanden wurden.

Fachlehrerinnen oder Fachlehrer informieren die Eltern über die Defizite der Schülerinnen und Schüler und schlägt einen Termin zum Förderunterricht bei einem Fachlehrer/Lerncoach vor. Anhand eines Laufzettels wird der Fortschritt des Förderunterrichtes dokumentiert, welcher endet, wenn das Defizit behoben ist. Hier obliegt es den Eltern, dem Vorschlag der Schule zuzustimmen oder eine eigene Nachhilfe in Anspruch zu nehmen.

Regelmäßiger Förderunterricht in einem bestimmten Fach.

Förderpläne mit einem weitreichenden Maßnahmenkatalog und verpflichtenden Zielvereinbarungen bei sehr schwachen Leistungen von Schülerinnen und Schüler.

Die ersten beiden Ansätze stehen im Fokus unseres Förderkonzepts, da sie in der Regel greifen, sollte eine Leistungsschwäche vorliegen oder die Versetzung gefährdet sein. Sie sind für die Eltern mit geringem organisatorischem Aufwand verbunden und gewährleisten eine Verzahnung des Regel- mit dem Förderunterricht. Selbstverständlich werden die Eltern so früh wie möglich informiert und beraten.

Bei den Förderstunden in den Klassen 5 und 6 handelt es sich nicht um Nachhilfestunden im klassischen Sinne. Der aktuelle Stoff wird nicht wiederholt, sondern wichtige Grundlagen durch feststehende Themen gefestigt, deren Beherrschung Voraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn am Gymnasium ist.

Sollte diese Förderung nicht ausreichen, kann über eine zusätzliche (private) Nachhilfe und/oder eine individuelle Unterstützung durch den Lerncoach nachgedacht werden.

Die Schulkleidung

Das Tragen der Schulkleidung ist obligatorisch. Diese besteht aus T-Shirts, Polo-Shirts, Blusen, Hemden, Sweatshirts und Kapuzenjacken und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die Schulkleidung kann auf in unserem Shop bestellt werden.

Jedes Jahr evaluiert unser Schulkleidungsgremium – bestehend aus Schüler, Lehrer und Eltern – die Qualität der Kleidung und passt es an die neuen modischen Trends an.

Die Schulkleidung trägt zu einem einheitlichen Erscheinungsbild bei und stärkt das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulgemeinschaft.

Sie erleichtert außerdem den Alltag, da sich Schülerinnen und Schüler keine Gedanken über die tägliche Kleiderwahl machen müssen.

Bei besonderen Anlässen wie Schulveranstaltungen oder Ausflügen repräsentiert die Schulkleidung unsere Schule nach außen hin auf ansprechende Weise.

Zwei Schülerinnen und Lehrerin in einer Umarmung

Die Schulordnung

Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, die Eltern und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unserer Schule wollen in einem harmonischen Miteinander zusammenleben, sodass sich alle wohlfühlen können.

Wir akzeptieren und wir respektieren uns gegenseitig mit unseren unterschiedlichen Voraussetzungen im Hinblick auf Alter, Aussehen, Herkunft, Religion, Leistungsvermögen, Geschlecht und sexueller Orientierung. Auf dieser Grundlage ist es möglich, erfolgreich zu arbeiten, Ausbildungsziele zu erreichen und im Umgang mit Menschen Sicherheit zu erlangen. Für diese Ziele ist es notwendig, gesetzliche Bestimmungen und schulinterne Verabredungen des Schullebens einzuhalten.

Es ergeben sich fünf Bereiche:

  • Ordnungsrahmen (z.B. Pünktlichkeit, Sauberkeit, Schulregeln)
  • Soziales Verhalten (z.B. Toleranz, Rücksichtnahme, Konfliktfähigkeit)
  • Unterricht (Teilnahme am Unterricht, Versäumnis, Pflichtbewusstsein etc.)
  • Lernverhalten (Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, akademische Verantwortung etc.)
  • Zusammenwirken von Schule und Eltern (Austausch, Beratung, Information etc.)

Die komplette Schulordnung gibt es hier als Download.

Wahr­nehmung und Wert­schätzung

Toleranz, innere und äußere Kompetenz, Materialismus erkennen und bewerten, gelebte Wertschätzung und angemessenes soziales Verhalten – groß geschriebene Werte am Erasmus Gymnasium.

Lachender Schüler im Unterricht

Soziales Verhalten und Teamfähigkeit im Schulleben

Der Schulunterricht ist ein gutes Übungsfeld für soziales Verhalten und Teamfähigkeit. Bei uns werden in kleinen Gruppen Inhalte selbstständig erarbeitet, wobei die Schülerinnen und Schüler lernen einander zuzuhören, Gedanken der Mitschülerinnen und Mitschüler aufzunehmen und weiterzuführen. Auch die Mannschaftsspiele im Sportunterricht tragen zum gesunden Miteinander bei.

Unsere Klassenfahrten, Tagesexkursionen und Kennenlerntage sind verpflichtend und verfolgen das Ziel, die Klassengemeinschaft zu stärken und neue Schülerinnen und Schüler zu integrieren. 

Respekt und Freundlichkeit üben

Auch im Unterrichtsalltag wird ein respektvoller und freundlicher Umgangston geübt.
Beim Tisch- und diversen anderen Diensten ist die Vermittlung von Sozialkompetenz selbstverständlich und trägt dazu bei, Verantwortungsgefühl zu entwickeln. In der Klassenleiterstunde begleiten die Klassenleiterinnen und Klassenleiter die Schülerinnen und Schüler dabei, individuelle Probleme oder auch die Klassensituation zu erörtern und Verbesserungen einzuleiten.

Es geht bei uns nicht darum, den jungen Erwachsenen einen Lösungsweg aufzuzeigen oder gar vorzuschreiben, sondern sie in die Lage zu versetzen, diesen Weg selbst zu finden. Als Begleiterinnen und Begleiter sollen die Pädagoginnen und Pädagogen helfen, eine Vielzahl von Fertigkeiten wie Kommunikation, Kreativität, Ausdauer oder Reflexion auszubilden.

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